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Aber letz endlich stellt sich die Frage: zu welchem Preis?

Ich bin nervlich echt am Ende. Vor etwas mehr als 2 Jahren fragten meine Oma und ihre 3 Kinder meinen Ehemann u mich, ob wir Haus un Hof im Gegenzug der Pflege der Oma haben möchten. Damals sagten wir ja u damit fängt alles an. 1 Jahr haben wir unseren Schuldenberg abgebaut und uns bei Banken über eine Baufinanzierung informiert. Wir brauchen eine, da wir mit ins Haus zur Oma ziehen wollen, dafür aber erst den Dachstuhl ausbauen müssen, um für uns privaten Platz zu schaffen. Ein weiteres Jahr fast für Baupläne, Genehmigungen und Statik. Weitere Termine bei Banken für eine Baufinanzierung und dann noch den Notar wg der Erbgemeinschaftsauflösung und die daraus folgende Übernahme meiner seits. Jetzt war eigentlich alles soweit, nur noch die Unterschriften beim Notar auf den Verträgen fehlten. Sogar unsere Mietwohnung schon gekündigt (wir wollten vorerst bei der besagten Oma mitwohnen um die Mietkosten zu sparen). Aber Nein, dem einem Onkel passt nun das eine nicht und dem anderem Onkel das andere nicht. Kündigung inzwischen Gott sei Dank, beim Vermieter rückgängig gemacht (in 2 Wochen wäre Umzugstermin). 13.000 Euro sind schon an Architekten, Bauamt u Statik geflossen. Heut kam die Rechnung des Notares für seine bisherige Arbeit - nochmal 1315 Euro. Und letztendlich wofür???? Ich bin nervlich am Ende - mein Mann (er redet nicht so drüber) aber auch. Wie soll das jetzt weitergehen? Gerne hätte ich das Haus meiner Großeltern übernommen, bin da auch aufgewachsen und auch meine Kinder sind mehr da als zuhaus. Klar möchte ich mich um meine Oma kümmern, wenn sie es braucht. Aber zu welchen Bedingungen soll das noch gehen? Dem einem Onkel passt es nicht, dass wir mit den Kindern ins Haus ziehen (er wohnt da auch - Hotel Mama mit 53). Der andere Onkel macht sich Sorgen wg der Schenkungssteuer die auf mich zu kommt. Und weil ich soll ja die Pflege u die daraus folgenden Kosten übernehmen soll. Die Kinder meine Oma überlassen mir jeder ihren Anteil für 1/10 des eigentlichen Wertes bzw gegen Wohnrecht. Aber der Staat würde sich ja trotzdem im Falle der zu teuren Pflege an die Kinder wenden, wg der Elternpflege. Das gefällt meinem Onkel auch nicht. Die meinen wohl auch, wenn ich alles mit meinem Mann übernehme, sind die fein raus. Letztendlich, zu Gute unserer Lebensqualität wäre es besser es alles sein zu lassen. Tja das Geld von ca 14.500 Euro ist futsch - so oder so (die tragen mein Mann u ich alleine). Aber was soll aus meiner Oma werden? Sie möchte nicht ins Alters-/Pflegeheim. Sie möchte, das Haus und Hof in der Familie bleiben. Ich könnt nur noch heulen. Ich weiß nicht mehr weiter. Die Kinder wollen sich morgen nochmal mit meiner Oma zusammen setzen u einen anderen Weg finden, wie wir Ausbauen können, dort einziehen können ohne Eigentümer zu werden. Allerdings ohne meinen Mann und mich. Verstehen tue ich das nicht! Es geht darum, dass wir uns finanziell und lebenshaftig in das Abenteuer mit dem Haus u der Pflege meiner Oma stürzen. Aber wir dürfen an dem Gespräch nicht teilnehmen?! Mein Mann u ich stecken echt in einer Zwickmühle - auf der einen Seite : wir geben unsere bisherige Privatssphäre die wir in der Mietwohnung haben, auf. Wir nehmen eine Baufinanzierung auf, die wir die nächsten 30 Jahre abzahlen. Wir sind dann als Eigentümer verantwortlich für die Instandhaltung des Hauses - u auch für die Unterhaltskosten. Dann noch die evtl Pfleger meiner Oma. Auf der anderen Seite : wir bekommen Haus und Hof (geschätzter Wert ca 400.000 Euro) und ich kann meiner Oma ihren größten Wunsch erfüllen. Aber letz endlich stellt sich die Frage: zu welchem Preis? Sollten wir die Risiken eingehen??? Zu Anfang kamen mir solche Fragen nicht in den Sinn. Wir haben nicht geahnt, dass dieses "Vorhaben" sich so schwierig gestalten wird!
17.6.15 13:10
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sandra (28.8.15 09:58)
stand der Dinge : wir bekommen nicht Haus u Hof - können uns nicht direkt vorort um die Oma kümmern. und mein Onkel weigert sich, uns die Unkosten im 4 stelligen Betrag die wir für Pläne u alles investiert haben - zurück zu erstatten.
Bei Geld hört nicht nur Freundschaft auf!!!


Zehenringerl / Website (28.8.15 10:58)
Gott erhalte die Verwandtschaft – und zwar so schnell wie möglich!


sandra (28.8.15 11:52)
@Zehenringerl
wie meinst Du das?

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